So wird der Besuch in der Sauna zum puren Wellnesserlebnis

07.12.2017 14:58

Schon die Alten Römer wussten: Schwitzen in der Sauna oder dem Dampfbad ist gesund. Frei nach diesem Credo haben die Finnen die Kunst des Saunierens noch verfeinert. Heute gilt die finnische Sauna als Inbegriff von Wellness und ist aus keinem guten Thermalbad mehr wegzudenken. Wer seinem Körper etwas Gutes tun möchte, der gönnt sich ein solches Dampfbad einmal pro Woche. Vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit kann regelmäßiges Saunieren nämlich das Immunsystem stärken. Damit Sie sich bei Ihrem Saunagang einfach nur erholen können, sollten Sie ein paar Dinge beachten:

So funktioniert die finnische Sauna

Die hierzulande am weitesten verbreitete Sauna - übrigens auch gerne als Heimsauna - ist die finnische Variante. Dabei wird die Luft auf eine Temperatur zwischen 80 und 110° Celsius erhitzt. Mit einem zur Raumgröße passenden Saunaofen ist das ganz einfach. Die Ofensteine werden regelmäßig mit Wasser übergossen. So entsteht der wohltuende Dampf. Wie lange Sie in der Sauna bleiben, ist Ihnen selbst überlassen. Ein Saunagang, der länger als etwa 25 Minuten dauert, ist aber nicht empfehlenswert.

Auch die kalte Dusche nach dem Saunieren darf natürlich nicht fehlen. Das Wichtigste beim Saunabesuch ist aber die Zeit: Eine Ruhepause von etwa 20 bis 45 Minuten sollten Sie nach dem Saunagang einplanen, erst dann beginnt die nächste Runde! Weil man beim Schwitzen viel Flüssigkeit verliert, sind die Pausen die ideale Gelegenheit zum Trinken. Neben Wasser bieten sich dazu vor allem Fruchtschorlen und Tees an.

Die Grundregeln zur Saunanutzung

Wer das Glück hat, zu Hause seine eigene Sauna zu besitzen, der kann sich seine Regeln natürlich weitestgehend selbst gestalten. Dennoch sind folgende Regeln empfehlenswert:

Vorher duschen! Schweiß riecht ohnehin schon unangenehm. Das gilt übrigens auch für die Ausdünstungen von Knoblauch oder Alkohol. Also gerne gut essen - das ist wichtig für den Kreislauf -, aber weniger aromatische Gerichte sind empfehlenswert. Da starke Gerüche im Holz und damit im Raum hängen bleiben können, sind Sie auch zu Hause gut beraten, darauf zu achten.

Die Sauna ist textilfreie Zone!

Badeschuhe, Bademantel und auch Badekleidung sollten höchstens bis vor die Saunakammer mitgenommen werden. Sauniert wird dann nackt, denn so kann der Körper besser schwitzen. Damit das empfindliche Holz durch den Schweiß nicht beschädigt wird, sollte ein Handtuch untergelegt werden. Der Vorteil der Heimsauna ist, dass hier niemand wegen seines Körpers beschämt sein muss - es sieht ja niemand zu.

Gehen Sie doch lieber in die öffentliche Sauna? Dann denken Sie daran: Sie sind vielleicht nicht der Einzige, der sich in seiner nackten Haut unwohl fühlt. Deshalb sollten Sie zu den anderen Gästen Abstand halten und sie vor allem nicht anstarren!

So macht es auch in der Heimsauna Spaß

Wenn Sie viel in die Sauna gehen wollen oder sich nicht vor anderen Menschen nackt zeigen möchten, dann ist eine Heimsauna für Sie einfach perfekt. Es gibt sie schon in ganz kleinen Varianten für nur zwei Personen. Nach oben hin gibt es kaum Grenzen. Wichtig ist, dass der Saunaofen zur Raumgröße passt, also genug Leistung besitzt, um die Sauna auch richtig auf Temperatur zu bringen.

Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe praktischer Zubehörteile fürs Saunavergnügen. Ein Wasserkübel mit Schöpfkelle ist beispielsweise unverzichtbar, um die Ofensteine regelmäßig zu befeuchten. Auch ein Thermometer ist sinnvoll, denn zu kalte oder zu heiße Temperaturen in der Sauna verfehlen den Zweck und können sogar schädlich sein. Bei Bedarf kann auch die Luftfeuchtigkeit regelmäßig kontrolliert werden. Dafür verwendet man ein Hygrometer. Um die Länge der Saunagänge nicht zu übertreiben, kann eine Sanduhr empfehlenswert sein. Grundsätzlich sollte Ihr eigenes Körperbefinden aber über den Vorgaben einer Uhr stehen.

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Saunaofen


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